Der Einfluss von Mentalisierungsfortbildungen auf die Mentalisierungsfähigkeit, Affektwahrnehmung und Symptombelastung
| By: | Daniel Grafenberger |
| Publisher: | Springer Nature |
| Print ISBN: | 9783658518462 |
| eText ISBN: | 9783658518479 |
| Edition: | 0 |
| Copyright: | 2026 |
| Format: | Reflowable |
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Mentalisieren ist ein multidimensionales Konstrukt, welches bewusst und/oder unbewusst und konstant stattfindet. Vor allem in zwischenmenschlichen Kontakten ist die Mentalisierungsfähigkeit notwendig, um Handlungen, Ideen, Wünsche und Reaktionen des Gegenübers zu verstehen und einzuordnen. Der Grundstein für eine gute Mentalisierungsfähigkeit wird in der frühen Kindheit geschaffen und ist eng verknüpft mit Bindungserfahrungen. Diese These wurde in einer Begleitstudie der Medizinischen Universität Wien im Rahmen einer Mentalisierungsfortbildung für klinisches Personal der Klinik Favoriten untersucht. Eine gute Mentalisierungsfähigkeit geht mit hoher Selbstwirksamkeit einher. In der Behandlung von Patient:innen spielt die Interaktion eine große Rolle, weshalb Mentalisieren und das Wahrnehmen von Affekten als Parameter für den Behandlungserfolg Beachtung finden sollten.